Warum private Studienberatung?

Die Studienwahl beeinflusst die Lebenszufriedenheit. Dabei gibt es zwar nicht nur den einen Weg, der glücklich macht, aber sehr wohl falsche Entscheidungen.

Gleichzeitig kann die Studienwahl ganz schön kompliziert sein, da viele Faktoren unter einen Hut gebracht werden müssen: Interessen, Fähigkeiten, Vorlieben und Abneigungen, Aufnahmechancen, Ortswünsche und berufliche Perspektiven. Die vielen verfügbaren Informationen zu allen möglichen Studiengängen und Berufen tragen häufig zusätzlich zur Verunsicherung von Abiturienten bei.

Eine fundierte Studienberatung setzt ausreichend Zeit für den Kunden und umfangreiche Kenntnisse der Studienlandschaft voraus. Studienberatungen, die Schüler bei Arbeitsagenturen oder Zentralen Studienberatungen der Hochschulen aufsuchen können, sind hingegen zeitlich knapp bemessen und – je nach Berater – nicht immer ausreichend. Ich rate dennoch dazu, diese kostenlosen Angebote in Anspruch zu nehmen. Wer sich danach noch unsicher fühlt oder einfach eine intensivere Beratung benötigt, sollte in Erwägung ziehen, sich an eine private Studienberatung zu wenden.

Eine private Studienberatung ist mit Kosten verbunden. Ein Studienabbruch wäre aber erheblich teurer. Wenn man die Sozialbeiträge der Hochschulen und die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten eines Studenten zugrunde legt, kommt man auf Kosten von 12.000 €/ Studienjahr. Je nach Region kann dieser Betrag natürlich deutlich nach oben oder unten abweichen.

Hinzu kommt, dass ein Studienabbruch häufig als „persönliche Niederlage“ empfunden wird und psychische Probleme in Bezug auf Selbstwertgefühl und Motivation resultieren können.

Nicht falsch verstehen: Ich bin weit davon entfernt, ein abgebrochenes Studium als vertane Lebenszeit anzusehen. Studienabbrüche in den ersten beiden Semestern sind wirklich nicht so tragisch, hätten aber in den meisten Fällen durch eine gute Beratung im Vorfeld vermieden werden können.